Was
Sie über Sporternährung wissen sollten Zum Anfang
Welchen
Zweck erfüllt Sporternährung?
Sporternährung
sind Nahrungsergänzungen, die zusätzlich zur normalen Kost verzehrt werden, um
ggf. deren Defizite auszugleichen sowie den Mehrbedarf an Energie, Nährstoffen
und Flüssigkeit bei sportlicher Aktivität zu decken. In konzentrierter Form
erlauben sie eine gezielte Optimierung der Kost zur Steigerung von Wohlbefinden
und Leistungsfähigkeit und zur Gesunderhaltung der Sporttreibenden.
Wer regelmäßig und mit einer gewissen Intensität Sport treibt, braucht je nach
Sportart mehr Kohlenhydrate, Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren
als diejenigen Zeitgenossen, die sich nur als Zuschauer für Sport
interessieren. Dieses Mehr an Energie, Aufbau-, Nähr- und Wirkstoffen mit
normalen Nahrungsmitteln aufzunehmen, stößt immer auf Schwierigkeiten. Die
erforderlichen Nährstoffe lassen sich mit normalen Nahrungsmitteln kaum bewältigen.
Nährstoffkonzentrate kommen zusätzlich zu einer möglichst ausgewogenen
Basis-Ernährung zur Anwendung, um entsprechend den Anforderungen der jeweiligen
Sportart Bedarfsspitzen zu decken.
Welche Sportler profitieren von Sporternährung?
Ursprünglich waren Nährstoffkonzentrate für Leistungssportler geschaffen
worden. Wohl deshalb wird ihr Nutzen für Freizeit- und Breitensportler des Öfteren
in Frage gestellt. Tatsache ist jedoch, dass gerade der weniger trainierte
Sportler, insbesondere wenn er sich regelmäßig bis an die Grenzen seiner
persönlichen Leistungsfähigkeit belastet, als "Leistungssportler"
anzusehen ist und somit von Sportlernahrungen profitiert. Anders als
Spitzensportler hat er keine Betreuer zur Seite, die sich auch um seinen
Speiseplan kümmern. Bei gleicher Belastungsintensität schwitzt der weniger
trainierte Sportler stärker, verbraucht im Verhältnis mehr Energie und
Nährstoffe und erholt sich langsamer von seiner Erschöpfung als seine hoch trainierten
Vorbilder, die über eine bessere Stoffwechselökonomie verfügen.
"NO SPORTS" - Churchills Rezept für ein hohes Alter ist überholt.
Heute gilt Sport als gesundheitsfördernde, lebensverlängernde und
erlebnisorientierte Freizeitbeschäftigung. Jeder zweite erwachsene Bundesbürger
treibt mindestens einmal pro Woche Sport und sucht damit einen Ausgleich zum
bewegungsarmen Lebensstil der heutigen Zeit. Die Spannbreite reicht vom
Freizeit- über den Breitensport bis hin zum Leistungs- und Spitzensport. Müssen
sich Sportler anders ernähren als sportlich Inaktive? Körperliche Anstrengung
verbraucht Energie. Ein männlicher "Schreibtischtäter" der
Altersgruppe zwischen 25 und 50 Jahren benötigt pro Tag etwa 2500 kcal. Joggt
er in einer Stunde 9 km, verbraucht er zusätzlich bis zu 600 kcal. Das gleiche gilt
für ein sportliches Einzel im Tennis von 60 Minuten Dauer. Für Radfahren oder
Schwimmen mit mäßiger Geschwindigkeit sind 400 kcal pro Stunde anzusetzen.
Fußballer und mäßig trainierte Marathonläufer kommen mit 760 kcal fast auf den
doppelten Kalorienverbrauch pro Stunde, wobei der Fußballspieler 90 Minuten,
der Marathonläufer dagegen rund 4 Stunden in Aktion ist und dabei 3120 kcal an
Energie aufwendet. Sportliche Aktivität hebt also den Tageskalorienbedarf in
Abhängigkeit von Art, Dauer und Intensität der Belastung deutlich an. Im
Vergleich zu inaktiven Personen kann die doppelte, bei Hochleistungssportlern,
z.B. Radprofis auf der Bergstrecke, sogar die drei- bis vierfache Kalorienmenge
notwendig werden. Dieses Mehr an Energie muss mit der Nahrung zugeführt werden.
Sie ist der Treibstoff, ohne den solche Leistungen nicht möglich sind.
Körperfettabbau
durch HCA Zum Anfang
Die
fettabbauende Wirkung von HCA beruht im Prinzip auf zwei Faktoren. Zum einen
reduziert HCA die Umwandlung von über die Nahrung aufgenommene Kohlenhydrate zu
Körperfett. HCA besitzt hierbei einen hemmenden Einfluß auf das körpereigene
Enzym ATP Citratlyase. ATP Citratlyase ist normalerweise für die Neubildung von
Körperfett aus Glucose (Kohlenhydrate) verantwortlich. In der Praxis bedeutet
dies, dass ein Teil der verzehrten Kohlenhydrate nicht als Triglyceride in den
Fettzellen gespeichert wird sondern in den Leber- und Muskelzellen, wo diese
schlußendlich zu Energie verbrannt werden. Wer daneben noch ein aerobes
Training betreibt verstärkt diesen Effekt erheblich, da zusätzliche Glucose
bereitgestellt werden muß, die dann im Muskel oxidiert wird. Der zweite Faktor,
der HCA zu einem interessanten Diätunterstützer macht, sind seine
appetitreduzierenden Eigenschaften. Vor allem die Lust auf Süßigkeiten sowie
der Appetit auf kohlenhydratreiche Speisen werden erheblich reduziert.
HCA steht für Hydroxycitrussäure und ist ein natürlicher Bestandteil einer
Frucht namens Garcinia Cambogia, die in Indien beheimatet ist. Da sämtliche auf
dem Markt erhältlichen HCA-Produkte aus Garcinia Cambogia bestehen ist es für
die Wirksamkeit des jeweiligen Produktes von großer Bedeutung, dass der Kunde
weiß, wieviel aktiver Wirkstoff in Form von HCA überhaupt in der Grundsubstanz
Garcinia Cambogia enthalten ist. Es macht nämlich bezüglich der fettabbauenden
Wirkung einen riesengroßen Unterschied ob der HCA.Anteil in Garcinia Cambogia
bei mageren 10 % liegt oder bei sehr guten 65 %. Idealerweise sollte der
HCA-Gehalt bei 65 % sein, da dies nicht nur die wirksamste Form ist sondern auch
die Variante darstellt, die in den wissenschaftlichen Studien mit Erfolg
angewendet wurde. Ein HCA-Gehalt von 50 % oder weniger sollten Sie meiden.
Als nächstes gilt es die richtige Dosierung herauszufinden. Sowohl die
wissenschaftliche Fachliteratur als auch die praktischen Erfahrungen vieler
Fitnessportler deuten daraufhin, dass sich mit 3000 mg HCA pro Tag, aufgeteilt
in drei Einzelgaben zu jeweils 1000 mg, gute Resultate erzielen lassen. Halten
Sie sich jedoch vor Augen, dass wir hier von 3000 mg HCA sprechen und nicht von
3000 mg Garcinia Cambogia. Stellen Sie also bei Ihrem Produkt sicher, dass der
HCA-Anteil pro Tag bei 3000 mg liegt und nicht der Garcinia Cambogia-Gehalt.
Die Einnahme der jeweiligen Einzelportion von 1000 mg sollte vorzugsweise ca.
30 Minuten vor einer Hauptmahlzeit erfolgen, da so die appetitreduzierenden
Eigenschaften von HCA voll zum Tragen kommen. HCA wird am besten kurweise
eingesetzt und zwar über einen achtwöchigen Zeitraum mit anschließender
vierwöchiger Pause.
Glutamin
- Sporternährung Zum Anfang
L-Glutamin
ist von allen freien Aminosäuren in den größten Mengen im Körper zu finden. Im
Organismus ensteht Glutamin aus Glutaminsäure durch Aufnahme von Ammoniak.
Glutamin ist für die Mukosazellen des Dünndarms und einige Zellen des
Immunsystems der wichtigste Energieträger, darüber hinaus ist es an der
Glycogensynthese und damit am Energiestoffwechsel der Muskulatur beteiligt. Für
katabole Stoffwechselsituationen ist Glutamin sehr wahrscheinlich als
essentielle Aminosäure einzustufen, da es die Proteinsynthese unterstützt, so
z.B. durch Stabilisierung des Flüssigkeitshaushalts in den Zellen. L-Glutamin
(das im Gehirn zu Glutaminsäure umgebaut wird) soll das Lang- und
Kurzzeitgedächtnis sowie die Konzentrationsfähigkeit fördern. Eine Steigerung
der Gehirnleistungsfähigkeit wird allerdings immer noch kontrovers diskutiert
und ist nicht allgemein anerkannt. Hatfield empfiehlt zu diesem Zweck die
Einnahme von 1-3g L-Glutamin alle zwei Stunden sublingual (unter der Zunge;
diese Art der Einahme garantiert bessere und schnellere Absorption. L-Glutamin
wird auch erfolgreich zur Behandlung von Alkoholabhängigen eingesetzt.
Aminosäure
Sporternährung Zum Anfang
Erst in den letzten
Jahren hat sich heraustellt, daß bei intensivem Training
einige Aminosäuren in besonders großer Menge benötigt werden, da sie für
verschieden Aufgaben vom Körper gleichzeitig genutzt werden.
So werden die für den Aufbau und Erhalt von Muskelgewebe sehr wichtigen BCAAs
selbst dann teilweise zur Energiegewinnung herangezogen, wenn dem Körper
ausreichend
Kohlenhydrate zur Verfügung stehen. Aminosäuren sollten daher immer in
zeitlicher Nähe zum Training genommen werden, und zwar die hydrolysierten vor
dem Training und die BCAAs nach dem Training, da an letzteren der Bedarf in der
ersten Phase nach dem Training besonders hoch ist.
Eine besondere Rolle spielen dabei auch die flüssigenAminosäuren, die rasch in
den Organismus aufgenommen und sofort in die trainierte Muskulatur
eingeschleust werden können. Für diese schnelle Resorption sorgt die spezielle
Aufbereitung der Aminosäuren
und Peptide sowie das optimale Verhältnis der Aminosäuren zueinander.
Aminosäuren
- Sie
sind Vorstufen für körpereigene biologisch wirksame Stoffe wie Hormone,
Vitamine und funktionelle Bausteine, z.B. Hämoglobin, der rote
Blutfarbstoff.
- Sie
beeinflussen das komplizierte Hormonsystem in Richtung anaboler
Funktionen.
- Sie
steuern im Zusammenwirken mit anderen Substanzen bestimmte
Gehirnfunktionrn, z.B.Wachzustand oder Schlafbereitschaft.
- Sie
ermöglichen bestimmte Stoffwechselvorgänge, z.B. Ammoniakabbau, bzw.
Harnstoffbildung in der Leber.
- Sie sind
an der Steuerung des Säure-Basen-Gleichgewichtes beteiligt,
z.B.Säureausscheidung durch die Niere.
- Sie
können insbesondere in starken Belastungssituationen den Zellen als
Zellen als "Not-Energielieferanten" dienen.
Die Einnahme
Um die Konzentration von
Neurotransmittern zu erhöhen und Hormone
auszuschütten müssen die Aminosäuren erst einmal in ausreichender Menge in das
Gehirn gelangen. Die Aminosäuren können diese Barriere mit Hilfe bestimmter
Trägersubstanzen überwinden und so die für sie typischen Reaktionsabläufe in
Gang setzen. Doch die Anzahl dieser Träger ist begrenzt und sie sind jeweils
auf
bestimmte Gruppen von Aminosäuren spezialisiert. Aminosäuren machen sich die
Trägersubstanz gegenseitig streitig.
Aus diesem Grunde kann, nur wenig Tryptophan aus der Milch in das Gehirn gelangen, da alle in der folgenden
Aufzählung unter "Große Neutrale" genannten Aminosäuren mit
Tryptophan um die
Trägersubstanzen konkurrieren. Zur Nutzung der spezifischen Wirkungen einzelner
Aminosäuren, insbesondere für einen erhöhten Ausstoß von Wachstumshormon,
empfiehlt es sich also, die Aminosäuren einer Gruppe nicht zusammen
einzunehmen.
Fehlt der Nahrung eine gewisse Menge an einer Aminosäure, reduziert sich die
Verwertbarkeit der anderen Aminosäuren in der gleichen Proportion.
Aus sportmedizinischen
Untersuchungen ist bekannt, daß durch intensive
körperliche Belastung von mehr als einer Stunde erhebliche Mengen an
Aminosäuren
verlorengehen. Zwei Stunden intensives Kraftausdauertraining führen zu einem
Aminosäureverlust von etwa 20g. Ein dreistündiger Marathonlauf kostet bereits
etwa 40g Aminosäuren. Der Mensch besitzt einen Aminosäurepool von 100g. Der
Abbau dieses Pools wirkt sich ungünstig auf die Proteinsynthese aus, was den
Muskelaufbau gefährdet. Die Veränderungen im Aminosäurehaushalt schränken die
Fähigkeit des Organismus zu regenerativen Prozessen ein, u.a. die Entgiftung
des
unter Belastung angefallenen Ammoniak durch die Leber. Die Zufuhr freier
Aminosäuren dagegen ermöglicht eine wesentlich schnelle Aufnahme. Bereits nach
zehn Minuten nach der Einnahme beginnt die Wiederauffüllung des
Aminosäurebestandes im Körper.
Weight Gainer
Sporternährung Zum Anfang
Die Nährstoffe in einem
Weightgainer sind so aufgeteilt, das ein Weightgainer theoretisch eine ganze
Mahlzeit ersetzen kann. Meistens setzt man sie ein, um dem Körper schnell
zusätzliche Kalorien zuzuführen. Ein Standart Gainer besteht meist im
Verhältnis von 70/25/5 aus Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten. Es gibt
natürlich auch andere Mischverhältnisse, wie z.B. 65/30/5, oft werden noch
wichtige Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt. Wie alle Nahrungsmittel können
auch Weightgainer in zu großen Mengen ohne entsprechende Kalorienverbrennung
dick machen. Wichtig ist, das der Kohlenhydratanteil nicht aus Einfachzucker
sondern aus komplexen/semikomplexen Kohlenhydraten besteht.
Protein
Sporternährung – Was Sie wissen sollten Zum Anfang
Wie viel Protein brauche ich
Man sollte pro Mahlzeit nicht mehr als 40-50g Eiweiß aufnehmen, da der Organismus
nur eine bestimmte Menge Protein auf einmal verwerten kann.
Die empfohlene, täglich aufzunehmende Proteinmenge reicht von 0,9g pro kg
Körpergewicht (für den Normalbürger) bis zu 1,7-2,0g pro kg Körpergewicht (für
den "Kraftsportler"). Mit 1,5-2,0 g liegt der fitnessorientierte
Bürger sicherlich im grünen Bereich.
Der richtige Zeitpunkt
Einnahme von Proteinpräparaten muss immer in enger Verbindung mit der
Gesamtnahrungszufuhr gesehen werden. Proteinkonzentrate und proteinreiche
Nahrungsmittel sollten so über den Tag verteilt werden, dass etwa alle drei
Stunden ähnlich große Proteinmengen aufgenommen werden. Nach dem Training ist
ein Proteindrink aus folgenden Gründen vorzuziehen: Zum einen ist der Appetit
nach einer intensiven Anstrengung meist nicht so ausgeprägt, dass man Verlangen
nach einer kompletten Mahlzeit hat, zum anderen stehen die leichtverdaulichen
Drinks dem Organismus schneller zur Verfügung. Anders sieht es aus, wenn neben
Proteindrinks auch noch hydrolysierte Aminosäurenpräparate und BCAAs (hinter
diesem Kürzel verbergen sich die verzweigtkettigen Aminosäuren L-Valin,
L-Leucin und L-Isoleucin) zum Einsatz kommen. In diesem Fall können die
Proteindrinks ganz nach Bedarf in den Mahlzeitenrhythmus eingebaut werden. Eine
zeitliche Nähe zum Training muß nicht beachtet werden. Diesen Platz nehmen nun
die Aminosäuren ein, und zwar die
hydrolysierten vor dem Training und die BCAAs nach dem Training, da an
letzteren der Bedarf in der ersten Phase nach dem Training besonders hoch ist.
Es ist allerdings nicht erforderlich mehr Protein zuzuführen als der Körper
benötigt. Das überflüssige Protein wird dem Proteinkatabolismus (Eiweißabbau)
zugeführt und dort in Stickstoff, Harnsäure und einem Kohlenstoffskelett
aufgespalten. Das Kohlenstoffskelett wird zur Energiegewinnung herangezogen (es
kann also auch als Fett gespeichert werden). Bei der Harnsäure handelt es sich
um eine für den Körper giftige Substanz (die Harnsäure wird über Urin, Kot oder
Schweiß ausgeschieden). Nimmt allerdings zu wenig Protein auf,
"verzehrt" der Körper sich praktisch selbst, indem er die ihm
fehlenden Aminosäuren aus der Leber und den Muskeln abbaut. Die Folge ist also
ein Verlust an Kraft und Muskelmasse. Es ist extrem wichtig, den Proteinkonsum
gleichmäßig über den Tag zu verteilen (am besten im 3-Stunden-Rhythmus), da die
Leber nur eine gewisse Menge an Aminosäuren speichern kann, der Organismus aber
Aminosäuren über den ganzen Tag hinweg benötigt. Nur so ist eine anhaltende
"positive Stickstoffbilanz" möglich (Protein versorgt den Körper mit
Stickstoff. Wenn man genug Protein über den Tag verteilt aufnimmt, ist die
Menge des aufgenommenen Stickstoffs größer als die, welche man ausscheidet. Man
spricht also von einer "positiven Stickstoffbilanz. Wird nun aber zu wenig
Protein aufgenommen, betreibt der Körper Raubbau an seinen eigenen Reserven
(Proteinkatabolismus!). Dies bedeutet, daß er körpereigenes Gewebe (z.B.
Muskeln) abbaut. Der dabei anfallende Stickstoff wird ausgeschieden, also wird
mehr Stickstoff ausgeschieden als aufgenommen. Die Folge ist eine
"negative Stickstoffbilanz". Eine "positive
Stickstoffbilanz" bedeutet im praktischen Sinne einen anabolen
(aufbauenden) Stoffwechselzustand, während eine "negative
Stickstoffbilanz" einen katabolen (abbauenden) Zustand zur Folge hat.
Protein warum?
Es hat weitreichende Funktionen, u.a. ist Protein erforderlich für das Wachstum
und die Entwicklung sämtlicher Körpergewebe. Des weiteren dient es als Baustein
für zahlreiche Enzyme und die meisten Hormone.
Die Aminosäuren sind die kleinsten Bausteine der Proteine. Im Körper wird das
Nahrungsprotein in diese Aminosäuren aufgespalten und später wieder in
vielfältigen Kombinationen (je nach Bedarf) zusammengesetzt.
Es gibt 20 verschiedene Aminosäuren, 12 davon (bei Kindern und Erwachsenen, die
großem Streß ausgesetzt sind, 11) können vom Körper in ausreichenden Mengen
selbst produziert werden, dies sind die sogenannten
"nichtessentiellen" Aminosäuren. Bei den restlichen 8 (bzw. 9)
handelt es sich um "essentielle" Aminosäuren, d.h. sie können vom
Körper nicht in ausreichenden Mengen hergestellt werden. Die Qualität des
Nahrungsproteins wird durch das Aminosäurenverhältnis bestimmt.
Man sollte also entweder hochwertige Proteinquellen zu sich nehmen oder
bestimmte Proteinquellen miteinander kombinieren um so ein hochwertiges Protein
zu erhalten. Hochwertige Proteinquellen sind Eier, Milch, Milchprodukte,
Fleisch, Fisch und Geflügel. Günstige Proteinkombinationen sind z.B.
Proteinpulver, Bohnen , Mais, Milch, Weizen, Vollei, Ei und Reis, Kartoffel .
Biologische Wertigkeit
Die Maßeinheit für die
Qualität von Eiweiß ist die "Biologische Wertigkeit". Eier haben die
beste Aminosäurenbilanz, ihnen wird die "Biologische Wertigkeit" von
100 zugeordnet (Milch: 91, Fleisch: 80, Fisch: 78, Reis: 59, Nüsse: 43,
Kartoffeln: 34). Die "Biologische Wertigkeit" gibt an wieviel
körpereigenes Protein (z:B. Muskelgewebe) aus dem aufgenommenen Nahrungsprotein
aufgebaut werden kann.
Baustoff für den Muskelaufbau ist Protein. Protein wird bei der Verdauung in
Aminosäuren zerlegt. Es gibt ca. 20 verschiedene Aminosäuren, die zu ca. 10.000
verschiedenen Eiweißen zusammengebaut werden. 8 von ihnen können nicht vom
menschlichen Körper hergestellt werden, sondern müssen durch die Nahrung
aufgenommen werden. Deswegen nennt man sie auch "essentielle"
Aminosäuren. Nichtessentielle Aminosäuren können im Körper gebildet werden.
Dafür nötig sind Vitamine des B-Komplexes vor allem B6 und B12. Das
"L" vor einer Aminosäure steht für links drehend, nur sie sind
biologisch wirksam. Tierisches Eiweiß ist in der Regel für den Menschen
hochwertiger als Pflanzliches. Das liegt daran das es dem menschlichem Eiweiß sehr
viel ähnlicher ist. Den Begriff "biologische Wertigkeit" gibt genau
darüber Auskunft. Je mehr die Aminosäurenzusammensetzung eines zugeführten
Proteins dem des Körpereiweißes entspricht umso mehr eines zugeführten Eiweißes
kann im menschlichem Körper verwertet werden kann. Um Muskulatur aufzubauen
muss dem Körper genügend Protein zur Verfügung stehen ca. 1,5-2,5 g pro
kg/Körpergewicht am Tag.
Was sie über Kohlenhydrate
wissen sollten Zum Anfang
Die Kohlenhydrate stellen
die beste (effektivste) Energiequelle für den Körper dar. Sie liefern die
Energie zur Muskelkontraktion und für alle anderen Funktionen im Körper.
Kohlenhydrate sparen außerdem Protein, d.h. nur eine ausreichende, gleichmäßige
Versorgung mit Kohlenhydraten, ermöglicht die Nutzung des Proteins für seinen
wahren Zweck (Gewebewachstum und -entwicklung). Wenn nicht genügend
Kohlenhydrate zugeführt werden, verwendet der Körper Protein zur Energiegewinnung
(Proteinkatabolismus!). Der menschliche Körper kann 400-500g Glykogen (die
Speicherform der Kohlenhydrate) in Muskeln und Leber speichern. Doch schon nach
wenigen Stunden Training, können diese Vorräte aufgebraucht sein. Die Folge ist
eine rasche Ermüdung. Nur eine ausreichende, gleichmäßige Versorgung mit
komplexen Kohlenhydraten stellt die optimale Wiederauffüllung der geleerten
Glykogenspeicher sicher. Je geringer die Trainingsintensität (Anstrengung),
desto mehr Fettsäuren (aus den Körperdepots) werden zur Energiegewinnung
herangezogen. Es ist aber trotzdem die Anwesenheit von Kohlenhydraten
erforderlich, denn nur zusammen mit den Kohlenhydraten können die Fette
vollständig verbrannt werden ("Fette brennen im Feuer der
Kohlenhydrate!"). Ist dagegen keine ausreichende Versorgung mit
Kohlenhydraten gegeben, verstoffwechselt der Körper die Fettsäuren nicht
vollständig. Es entstehen sogenannte Ketonkörper, welche zu einer Übersäuerung
(Ketose) führen. Die Folge der Ketose ist, daß der Körper nicht mehr
ausreichend Energie bereitstellen kann. Dies erklärt auch den häufigen
Energiemangel und die Schwindelanfälle bei Sportlern, die eine kohlenhydratarme
Diät befolgen. Es sollte das Ziel eines jeden Sportlers sein, den
Blutzuckerspiegel möglichst stabil zu halten (denn nur so ist eine konstante,
optimale Leistungsfähigkeit möglich). Dies wird erreicht indem man die
Kohlenhydratzufuhr gleichmäßig über den Tag verteilt (etwa 5 "kleine"
Mahlzeiten am Tag) und möglichst viel komplexe Kohlenhydrate konsumiert.
Einfachzucker (Süßigkeiten, Limonade usw.) sollten vor allem vor dem Training,
aber auch im allgemeinen gemieden werden. Die einzige Ausnahme ist nach dem
Training, wo ein wenig Einfachzucker tolerierbar ist. Nach dem Training
(Gewichtstraining) ist es sogar empfehlenswert eine gewisse Menge (etwa 1g pro
kg Körpergewicht) an Einfachzucker zu konsumieren. Durch die Zufuhr von
Einfachzucker wird die u.a.. Proteinsynthese (um mehr als 30%) erhöht, der
durch intensives Training bedingte Muskelabbau wird also vermindert. Eine gute
Kohlenhydratquelle sind Sporternährungsprodukte der Kategorie "
Kohlenhydrate ".Komplexe Kohlenhydrate kommen in den Getreidesorten
(Vollkornprodukte sind zu bevorzugen!) und in Gemüse vor. Komplexe
Kohlenhydrate enthalten generell mehr Nähr- und Ballaststoffe als Produkte, die
vorwiegend Einfachzucker enthalten. Produkte, die reich an Einfachzuckern sind,
bezeichnet man daher auch als "leere Kalorien" (kaum Nährstoffe, aber
sehr hoher Kaloriengehalt, vor allem Fettkalorien). Jegliche Art von
"leeren Kalorien" ist nach Möglichkeit zu meiden (Fast-Food,
Süßigkeiten, Weißmehlprodukte usw.). Vollkornprodukte sollten sie auch schon
wegen der darin enthaltenen Ballaststoffe bevorzugen. Ballaststoffe haben einen
positiven Einfluß auf unser gesundheitliches Wohlbefinden (sie fördern die
Verdauung und senken den Cholesterinspiegel). 1g Kohlenhydrate hat 4kcal.
Alles was Sie über
Creatin wissen sollten Zum Anfang
Creatin hat sich als die
herausragende Nahrungsergänzung der Ietzten Jahre einen Namen gemacht. Über die
Wirkung niedrigerer Dosierungen auf die sportliche Leistungsfähigkeit liegen
bislang keine eindeutigen Daten vor. Ziel dieser Arbeit war die Veränderungen
der Creatin- und Creatininkonzentration im Serum nach niedriger Dosis zu
untersuchen.
Was ist Creatin?
Creatin (engl. Creatine) ist ein physiologischer Wirkstoff. Im normalen
Stoffwechsel wird die erforderliche Energie z.B. durch Umsetzung von
Kohlenhydraten gewonnen. Für besonders intensive Belastungen verfügt der Körper
über eine Art Notreserve. Diese Reserve ist ein Molekül, das Energie gespeichert
hat das sogenannte Creatinphosphat (CP). Wird dieses Molekül gespalten, wird
die Energie freigesetzt-und steht unmittelbar für die Muskelarbeit zur
Verfügung.
Die Bedeutung des Creatins
Der tägliche Creatinumsatz beträgt bei einem untrainierten Mann von 70 kg etwa
2g (Balsom et al., 1994)1. Der durch Training erhöhte Creatinbedarf kann kaum
mit der natürlichen Nahrung ausgeglichen werden. Um 5g Creatin auf einmal
aufnehmen zu wollen, müßten 1,1 kg rohes Rindfleisch verzehrt werden. Wie
schnell sich Creatinphosphat bildet, hängt von der Menge des freien Creatins
ab. Die schnell kontrahierenden Muskelfasern haben dabei einen höheren Gehalt
an Gesamtcreatin als die langsameren. In der Oberschenkelmuskulatur (M.vastus
lateralis) etwa beträgt die durchschnittliche Gesamtcreatin-Konzentration in
Ruhe 118,1 +/- 3,0 mmol/l TG (Harris et al., 1992)2. Der hohe Bedarf von
Creatin zur Bildung des Creatinphosphats bei Schnellkraftleistungen und
intensiven Kurzzeitbelastungen führt auch zu einer Abnahme des Serumcreatins,
wie bei IntervalI-Laufbelastungen von 100 m bis 1.000 m belegt werden konnte
(Schuster et al., 1979)3.
Was leistet ein höherer Creatin Speicher?
Durch ein Schnelligkeitstraining kann der Creatinphosphat-Gehalt im Muskel
zunehmen (Saltin et al., 1974)4. Sprinter haben einen höheren
Gesamtcreatin-Gehalt im Muskel als Langstreckenläufer, Bahnradsportler einen
höheren als Straßenradsportler (Neumann, 1990)5. Genau wie durch das Training,
kann die Aufnahme größerer Dosen von Creatin über mehrere Tage bei den meisten
Menschen den muskulären Creatinspeicher erhöhen. Ist der Pool gesättigt, dann
kann dieser mit einer niedrigeren Erhaltungsdosis von 2g/Tag über Wochen
gehalten werden (Hultman, 1996)6. Der Ausdauersportler hat bei seiner typischen
sportartspezifischen Belastung nur begrenzt Schnellkraftleistugen zu erbringen,
diese können aber in bestimmten Rennsituationen (Zwischenspurt, Endspurt)
leistungsbeeinflussend sein.
1.Der Leerversuch
Die Untersuchungen wurden mit 22 Triathleten im Alter von 18 bis 27 Jahren
durchgeführt. Vor Versuchsbeginn wurde die Leistungsfähigkeit mit einem
Fahrrad-ergometer-Stufentest bestimmt. Die Belastung wurde mit 100 W begonnen
und alle 5 min um 30 W gesteigert. Als Dauerleistungsfähigkeit wurde die
Leistung bei 3 W/kg Körpergewicht festgelegt. Diese Leistung war Bezugspunkt
für den nachfolgenden Dauertest (Leerversuch). Hier wurden die Sportler über 40
min bei 3 W/kg belastet. Danach erfolgte eine intensive Zwischenbelastung in
Intervallform. Die Intervallbelastung lag bei 7,5 W/kg Körpermasse und sollte
bis zur Erschöpfung (Abbruch) wiederholt werden. Die Leistung von 7,5 W/kg
mußte für 15 s gehalten werden und nach 45 s Pause bei 3 W/kg erfolgte der
nächste Intervallanstieg. Nach Beendigung der Intervalle wurde auf dem
individuellen Dauerleistungsniveau von 3 W/kg die Belastung noch für 20 min
fortgsetzt.
2. Einnahme
Nach diesem Leerversuch bekamen die Sportler kodierte Placebo- und
Verumpräparate nach dem Zufallsprinzip. Das Verumpräparat entsprach dem neuen
MULTIPOWER CREATINABOL der Fa. Haleko, Hamburg. Das Placebopräparat entsprach
dem Produkt CREATINABOL, jedoch ohne Creatin darin. Die Sportler wurden
informiert, Creatin in unterschiedlicher Dosierung aufgenommen zu haben. Die
Aufklärung vor und beim Versuch mit dem creatinhaltigen diätetischen
Lebensmittel entsprach der Ethikkonvention bei Arzneimittelprüfungen. Am
nächsten Tag nach dem Leerversuch nahmen die Sportler für 5 Tage 10 g Creatin
pro Tag in zwei Portionen auf. Jeder Sporter nahm also insgesamt 50 g Creatin
auf.
3. Vergleichstest
Am 6. Folgetag nach der Einnahme erfolgte die Wiederholung der Dauerbelastung
auf dem individuell identischen Leistungsniveau des Leerversuchs. Die Zahl der
Intervallwiederholungen war freigestellt. Nach individuellem Empfinden sollte
eine möglichst hohe Intervallzahl geschafft werden. Da die Dauerfahrtzeit bei 3
W/kg gleich gehalten wurde, war die Gesamtfahrzeit von der Intervallzahl
abhängig, d.h., bei 10 Intervallen verlängerte sich die Fahrzeit um 10 min oder
bei 20 Intervallen um 20 min.
Zusammenfassung
1. Die Aufnahme von 10 g/Tag CREATINABOL über einen Zeitraum von 5 Tagen (5O g)
erhöhte die Leistungsfähigkeit der Triathleten im randomisierten
Doppelblindversuch bei wiederholten intensiven Kurzzeitbelastungen von 7,5 W/kg
Körpermasse signifikant um 25,2%.
2. Die Leistungssteigerung erfolgte nach 40 min Ausdauervorbelastung von 3 W/kg
(Lactat 2 mmol/l). Die absoIute Leistungszunahme in der Verumgruppe
(CREATINABOL Aufnahme) betrug 34,9%. Da auch die Placebogruppe (ohne Creatin)
eine Leistungszunahme von 9,7% erreichte, ergibt die Differenz eine
Intervallsteigerung bei 7,5 W/kg von 25,2 %.
3. Durch die CREATINABOL-Supplementation von 50 g werden Herzschlagfrequenz,
Sauerstoffaufnahme, Serumharnstoff, Creatinkinaseaktivität und
Lactatkonzentration nicht beeinflußt. Die während der Dauerbelastung zu
beobachtende Abnahme der Blutglucosekonzentration am Belastungsende ist Folge
der höheren Leistung durch CREATINABOL.
4. Die CREATlNABOL-Supplementation von insgesamt 50 g in 5 Tagen erhöhte in
Ruhe signifikant die Creatin- und Creatininkonzentration im BIut. Die
Serumkonzentration des Creatins stieg von 23 auf 49 mmol/l und die des
Creatinins von 68 auf 89 mmol/l signifikant an. Daraus kann indirekt auf eine
erhöhte Einlagerung von Creatin in die Muskulatur geschlossen werden- Unter
CREATINABOL -Supplementation nahm die Ausscheidung in Ruhe sowohl von Creatinin
als auch Creatin signifikant zu. Aus diesem Befund ist bei den untersuchten
Ausdauersportlern ein leichter Creatinüberschuß ableitbar der bereits nach
einer Aufnahme von 50 g entstand.
5. Die CREATINABOL-Aufnahme erhöhte auch in niedrigeren Dosierungen als bisher
üblich bei Ausdauersportlern die alactizid-glycolytische Leistungsfähigkeit- Eine
CREATINABOL-Supplementation ist damit in niedrigen Dosierungen auch für
Ausdauersportler für kurzzeitige hochintensive Belastungen von praktischem
Nutzen.
Grundsätzliche Überlegungen
Durch die gezielte Creatin-Supplementation kann die Zunahme des CP in der
Muskulatur offenbar höher sein als der Anstieg des Gesamtcreatins bzw. des CP
durch das sportartspezifische Training allein.
Demnach können auch weniger Trainierte durch die CREATINABOL-Supplementation
ein höheres Sofortenergiedepot an Creatinphosphat erreichen, wie es sonst nur
Topathleten mit normaler Ernährung schaffen. Wahrscheinlich ist aus funktionell
räumIichen Gründen die Speicherkapazität für das CP in den Muskelfasern
begrenzt. Das wird indirekt dadurch bestätigt, daß überschüssig zugeführtes
Creatin (20 g/Tag) erhöht im Urin als Creatinin erscheint.
Optimale Dosierung
Aus dem vorliegenden Doppelblindversuch bei Ausdauerathleten ist abzuleiten,
daß bereits die zusätzliche Zufuhr von 10 g/Tag über 5 Tage, d. h. 50 g
insgesamt, zu einem Anstieg der Plasmakonzentration von Creatin und Creatinin
führte. Die durch Supplementation erhöhten Spiegel von Creatin und dessen
muskulärem Abbauprodukt Creatinin führten zu einer hohen Ausscheidung, die sich
in der Zunahme der Konzentration beider Substanzen im Spontanurin nach der
Belastung belegen ließ. Die Creatinausscheidung im Urin war sowohl in Ruhe als
auch nach der Ausdauerbelastung bei Creatinaufnahme höher. In den Leerversuchen
und bei Placeboaufnahme erfolgte verständlicherweise keine höhere Ausscheidung,
bzw. die Urinkonzentration unterschied sich nicht vom Ausgangswert.
Das Phänomen der Massenzunahme
Bereits die Aufnahme von 6 g/Tag an reinem Creatin, verteilt auf zwei Portionen
am Tag, führte in einer Gesamtmenge von 30 g zu einer signifikanten
Ausscheidung von Creatin und Creatinin ( Neumann und Berbalk, 1996)7. Dieser
Befund könnte für die untersuchten Triathleten bereits als leichte
Überschußversorgung aufgefaßt werden. Das Körpergewicht erhöhte sich durch die
Creatinaufnahme im Mittel um 0,300 kg.
Diese Massezunahme ist niedriger als die Angaben von Balsom et al. (1993)8. Sie
verabfolgten aber eine doppelt höhere Dosierung des Creatins. Wahrscheinlich
beruht dieser Effekt auf Wassereinlagerung in der belasteten Muskulatur, da 1 g
Creatin in der Zelle 23 g Wasser binden kann. Die subjektive Befragung der
Sportler ergab, daß sie ein verändertes MuskelgefühI verspürten und sie ein
muskuläres Wohlbefinden auch bei der anstrengenden Tretkurbelarbeit empfanden.
Das Phänomen der Leistungszunahme
Die Aufsättigung der CP-Speicher führte bei den untersuchten Triathleten zu
einer signifikanten Zunahme der Schnellkraftleistung innerhalb einer
Ausdauerbelastung. Die signifikante Steigerung der Intervallzahl bei 7,5 W/kg
nach 40 min aerob/anaerober Vorbelastung erhöhte die Lactatkonzentration nur
zufällig. Das kann als Zunahme des Anteils an CP bei der energetischen
Sicherung der Intervalleistung von jeweils 15 Sekunden Dauer gedeutet werden.
Die Erhöhung der Intervallzahl betrug 25,2% nach Abzug des Placeboeffekts. Die
Leistungszunahme in der Placebogruppe könnte nicht nur psychische Ursachen
haben, da dieses Präparat noch weitere ergogene Substanzen enthielt.
Möglicherweise wirkt das aufgenommene CREATINABOL noch über den glycolytischen
Stoffwechselweg leistungsfördernd. Die Supplementation von CP ist eine sehr
spezifische Stoffwechselbeeinflussung, wahrscheinlich in den schnell
kontrahierenden Muskelfasern. Die Leistungssteigerung durch
CREATINABOL-Aufnahme bei maximaler Muskelbeanspruchung kann als gesichert
angesehen werden (Casey et al., 1996). Die Supplementation von insgesamt 50 g
CREATINABOL im Zeitraum von 5 Tagen führte zu einem signifikanten Anstieg der
Creatin- und Creatininkonzentration im Blut. Diese Dosis genügte wahrscheinlich
zur CP-Speicher-Sättigung, da sie von einer Zunahme der Creatin- und Creatinin
Ausscheidung im Urin begleitet war. Mit dem Anstieg der Konzentration von
Creatin im Blut und der erhöhten Ausscheidung kann man erwarten, daß eine Dosis
von 50 g in 5 Tagen für die Ausdauersportler ausreicht.
Die positiven Ergebnisse der CREATINABOL-Supplementation rechtfertigen eine
Creatinaufnahme für bestimmte Leistungsanforderungen. Die Auswaschzeiten des
Creatins sind noch nicht exakt bekannt, sie belaufen sich nach bisheriger
Kenntnis auf 4 bis 6 Wochen.
Alles über BCAA
Sporternährung Zum Anfang
Um optimal in Form zu
bleiben, sind gerade regelmäßig trainierende Sportler gezwungen, sich täglich
ausreichend mit Protein zu versorgen. Da Variation der Schlüssel zu einer
ausgewogenen, hochwertigen Ernährung ist, stehen sie einerseits vor dem
Problem, auch Proteinquellen wählen zu müssen, die relativ viel Fett enthalten,
anderseits müssen Sie stets einen (wenn auch nicht exzessiven)
Proteinüberschuss erreichen, um Aminosäurebilanzen und Verdauungsverluste
auszugleichen. Verzweigtkettige Aminosäuren (Branched Chain Amino Acids,
BCAAs), so genannt wegen ihrer spezifischen Molekülstruktur, können die Lösung
sein. Sie bieten dem Athleten folgende Vorteile: Sie sind extrem wichtig für
die Regeneration und Erhaltung von Muskelgewebe, haben eine stark anabole (aufbauende)
Wirkung,beeinflussen den Energiehaushalt positiv, verbessern die Ausdauer, und
agieren als Nitrogendonatoren (Stickstofflieferanten) für den Aufbau
nichtessentieller Aminosäuren (Alanin/Glucose-Zyklus). Wenn Sie eine
proteinreiche Mahlzeit zu sich nehmen, werden die verzweigtkettigen Aminosäuren
als erste resorbiert. Nach der Uberarbeitung in der Leber sind beinahe 70 %
aller ins Blut gelangenden Aminosäuren BCAAs. Danach werden sie sehr schnell
von den Muskeln aufgenommen. In den ersten drei Stunden nach einer Mahlzeit
machen die verzweigtkettigen Aminosäuren etwa 50-90 % der gesamten
Aminosäurenaufnahme der Muskeln aus. Daneben stimulieren BCAAs, besonders
Leucin, die Produktion von Insulin. Insulin unterstützt zusammen mit den BCAAs
die Aufnahme aller anderen Aminos (außer Tryptophan) durch die Muskelzellen. Um
die verzweigtkettigen Aminosäuren optimal nutzen zu können, müssen sie alle
zusammen eingenommen werden (die alleinige Einnahme von Leucin hat einen
negativen Effekt auf die Proteinverwertung im Körper). Die schnelle Absorption
der BCAAs verhindert die Aufnahme von zwei anderen wichtigen Aminosäuren der
gleichen Gruppe, Tryptophan und Tyrosin. Als einzelne, freie Aminosäuren
sollten sie nicht zusammen mit BCAA-Präparaten eingenommen werden, sondern am besten in einem zeitlichen Abstand von drei Stunden. Für die
Metabolisierung von BCAAs sind drei Stoffe besonders wichtig: Biotin,
Pantothensäure und Vitamin B 6. Wenn sie ein Präparat mit verzweigtkettigen
Aminos einnehmen, sollten Sie auf die ausreichende Zufuhr dieser Nährstoffe
achten. Die isolierte Zufuhr von BCAAs, d.h. die alleinige Einnahme von allen
drei verzweigtkettigen Aminosäuren vor einem Kraftoder Ausdauertraining ist
nach neueren Erkenntnissen nicht mehr zu rechtfertigen. Die Zufuhr vor dem
Training zieht bei der Energiegewinnung aus BCAAs eine erhebliche
Harnstoffbelastung nach sich. Aus 1g BCAAs ensteht ca. 0,5g Harnstoff, der den
Organismus belastet. Vor allem vor Ausdauerbelastungen ist aus diesem Grund von
einer Einnahme von BCAAs abzuraten, doch auch ein forciertes Krafttraining
dürfte den Körper veranlassen, zuvor eingenommenes Isoleucin oder Valin
überwiegend zur Energiegewinnung heranzuziehen. Die isolierte Zufuhr von
Leucin, Isoleucin und Valin kann die Proteinsynthese für den Muskelaufbau
zeitweilig stören. BCAA Präparate sollten deshalb besser in Verbindung mit
anderem Protein eingenommen werden, bevorzugt mit Eiweißen, die nur geringe
Mengen an verzweigtkettigen Aminos aufweisen.
Ein Vorteil der Zufuhr von BCAAs für den Sportler liegt im ammoniaksenkenden
Effekt, den diese Aminosäuren auf den Organismus ausüben. Während Arginin und
Ornithin die Leber beim Abbau des Stoffwechsel- "Verlangsamers"
Ammoniak unterstützen, können Leucin und Isoleucin die gleiche Aufgabe in der
Muskulatur übernehmen. Da BCAAs bevorzugt im Blut transportiert werden, hemmen
sie die Zufuhr anderer Aminos der gleichen Gruppe, wie Tryptophan, Phenylalanin
und Tyrosin zum Gehirn. Falls Sie also Wert legen auf einen hohen
Serotoninausstoß (und damit einen höheren HGH-Ausstoß), sollten Sie nach
Möglichkeit keine BCAAs zusätzlich zum Nahrungsprotein einnehmen. In der
Medizin wird dieser Mechanismus zur Behandlung des aus einer stark gestörten
Leberfunktion resultierenden Komas (Coma hepaticum) genutzt und liefert ein
gutes Beispiel für die Funktionsweise des Transportsystems der Aminosäuren im
Blut. Beim Coma hepaticum löst die Unterfunktion der Leber einen
Insulinüberschuß aus, der für einen verstärkten Transport der BCAAs in die
Muskulatur sorgt, wo sie zur Energiegewinnung metabolisiert werden. Tryptophan
und die BCAAs benutzen im Blut dasselbe Transportsystem (Carrier). Durch eine
Uerminderung der BCAAs im Blut kommt es durch viele freie Carrier zu einer
überhöhten Zufuhr von Tryptophan in das Gehirn, was eine erhöhte
Serotoninproduktion nach sich zieht. Obwohl gleichzeitig über dasselbe
Transportsystem auch mehr Phenylalanin in das Gehirn gelangt, das als
Praecursor (Vorstufe) für eine Gruppe von Neurotransmittern mit Namen
Katecholamine dient, wird wegen des Tryptophanüberschusses die Bildung von
Katecholaminen vermindert. Der hohe Serotoninausstoß führt zu starker Ermüdung
bis hin zur Bewußtlosigkeit. Diese Bewußtseinstrübung wird durch eine gezielte
Zufuhr von BCAAs beseitigt Der verzweigtkettigen Aminosäure L-Leucin kommt im
Energiestoffwechsel eine besondere Bedeutung zu. Besonders in Zeiten
reduzierter Kohlenhydratzufuhr (Schlankheitskuren, Wettkampfvorbereitung) kann
Leucin die Auswirkungen einer reduzierten Energiezufuhr durch Glucose aus Kohlenhydraten
- (Blut)Plasmaglucose zur Aufrechterhaltung des Blutzuckerspiegels - mindern,
indem es den Abbau von Glucose in Muskeln und Gehirn hemmt. Valin und Isoleucin
werden bei Kohlenhydratmangel hauptsächlich zur Gluconeogenese (Neubildung von
Glucose) verwendet. Doch die Wirkung von Leucin als Regulator bei Glucosemangel
darf nicht überbewertet werden und rechtfertigt allein nicht eine erhöhte
Leucinzufuhr. Wichtiger ist in diesem Zusammenhang der im Vergleich zu anderen
Aminosäuren überproportional starke Abbau von Leucin in den Muskeln bei
körperlicher Belastung. Der Verlust an Leucin wird schnell durch körpereigene
Reserven (Aminosäurenpool, Muskeleiweiß) ausgeglichen. Dieser Umstand würde
eine überproportionale Zufuhr von Leucin bei Sportlern rechtfertigen. Doch muß
davon abgeraten werden, Leucin isoliert einzunehmen. Besser ist die Zufuhr von
hochwertigem Protein, das einen hohen Gehalt an Leucin aufweist, oder die
Kombination von BCAAs mit anderem Protein
Um optimal in Form zu bleiben, sind geraderegelmäßig trainierende Sportler
gezwungen, sich täglich ausreichend mit Protein zu versorgen. Da Variation der
Schlüssel zu einer ausgewogenen, hochwertigen Ernährungist, stehen sie
einerseits vor dem Problem, auch Proteinquellen wählen zu müsen, die relativ
viel Fett enthalten, anderseits müssen Sie stets einen (wenn auch nicht
exzessiven) Proteinüberschuss erreichen, um Aminosäurebilanzen und
Verdauungsverluste auszugleichen. Verzweigtkettige Aminosäuren (Branched Chain
Amino Acids, BCAAs), so genannt wegen ihrer spezifischen Molekülstruktur,
können die Lösung sein. Sie bieten dem Athleten folgende Vorteile:
Sie sind extrem wichtig für die Regeneration und Erhaltung von Muskelgewebe,
haben eine stark anabole (aufbauende) Wirkung, beeinflussen den Energiehaushalt positiv verbessern die Ausdauer, und agieren als Nitrogendonatoren (Stickstofflieferanten) für den Aufbau
nichtessentieller Aminosäuren (Alanin/Glucose-Zyklus).
Wenn Sie eine proteinreiche Mahlzeit zu sich nehmen, werden die
verzweigtkettigen Aminosäuren als erste resorbiert. Nach der Uerarbeitung in
der Leber sind beinahe 70 % aller ins Blut gelangenden Aminosäuren BCAAs.
Danach werden sie sehr schnell von den Muskeln aufgenommen. In den ersten drei
Stunden nach einer Mahlzeit machen die verzweigtkettigen Aminosäuren etwa 50-90
% der gesamten Aminosäurenaufnahme der Muskeln aus. Daneben stimulieren BCAAs,
besonders Leucin, die Produktion von Insulin. Insulin unterstützt zusammen mit
den BCAAs die Aufnahme aller anderen Aminos (außer Tryptophan) durch die
Muskelzellen. Um die verzweigtkettigen Aminosäuren optimal nutzen zu können,
müssen sie alle zusammen eingenommen werden (die alleinige Einnahme von Leucin
hat einen negativen Effekt auf die Proteinverwertung im Körper). Die schnelle
Absorption der BCAAs verhindert die Aufnahme von zwei anderen wichtigen
Aminosäuren der gleichen Gruppe, Tryptophan und Tyrosin. Als einzelne, freie
Aminosäuren sollten sie nicht zusammen mit BCAA-Präparaten eingenommen werden,
sondern am besten in einem zeitlichen Abstand von drei Stunden.
Für die Metabolisierung von BCAAs sind drei Stoffe besonders wichtig: Biotin,
Pantothensäure und Vitamin B 6. Wenn sie ein Präparat mit verzweigtkettigen
Aminos einnehmen, sollten Sie auf die ausreichende Zufuhr dieser Nährstoffe
achten.
Die isolierte Zufuhr von BCAAs, d.h. die alleinige Einnahme von allen drei
verzweigtkettigen Aminosäuren vor einem Kraftoder Ausdauertraining ist nach
neueren Erkenntnissen nicht mehr zu rechtfertigen. Die Zufuhr vor dem Training
zieht bei der Energiegewinnung aus BCAAs eine erhebliche Harnstoffbelastung
nach sich. Aus 1g BCAAs ensteht ca. 0,5g Harnstoff, der den Organismus
belastet. Vor allem vor Ausdauerbelastungen ist aus diesem Grund von einer
Einnahme von BCAAs abzuraten, doch auch ein forciertes Krafttraining dürfte den
Körper veranlassen, zuvor eingenommenes Isoleucin oder Valin überwiegend zur
Energiegewinnung heranzuziehen.
Die isolierte Zufuhr von Leucin, Isoleucin und Valin kann die Proteinsynthese
für den Muskelaufbau zeitweilig stören. BCAA Präparate sollten deshalb besser
in Verbindung mit anderem Protein eingenommen werden, bevorzugt mit Eiweißen,
die nur geringe Mengen an verzweigtkettigen Aminos aufweisen.
Ein Vorteil der Zufuhr von BCAAs für den Sportler liegt im ammoniaksenkenden
Effekt, den diese Aminosäuren auf den Organismus ausüben. Während Arginin und
Ornithin die Leber beim Abbau des Stoffwechsel- "Verlangsamers"
Ammoniak unterstützen, können Leucin und Isoleucin die gleiche Aufgabe in der
Muskulatur übernehmen. Da BCAAs bevorzugt im Blut transportiert werden, hemmen
sie die Zufuhr anderer Aminos der gleichen Gruppe, wie Tryptophan, Phenylalanin
und Tyrosin zum Gehirn. Falls Sie also Wert legen auf einen hohen
Serotoninausstoß (und damit einen höheren HGH-Ausstoß), sollten Sie nach
Möglichkeit keine BCAAs zusätzlich zum Nahrungsprotein einnehmen.
Der verzweigtkettigen Aminosäure L-Leucin kommt im Energiestoffwechsel eine besondere
Bedeutung zu. Besonders in Zeiten reduzierter Kohlenhydratzufuhr
(Schlankheitskuren, Wettkampfvorbereitung) kann Leucin die Auswirkungen einer
reduzierten Energiezufuhr durch Glucose aus Kohlenhydraten -
(Blut)Plasmaglucose zur Aufrechterhaltung des Blutzuckerspiegels - mindern,
indem es den Abbau von Glucose in Muskeln und Gehirn hemmt. Valin und Isoleucin
werden bei Kohlenhydratmangel hauptsächlich zur Gluconeogenese (Neubildung von
Glucose) verwendet. Doch die Wirkung von Leucin als Regulator bei Glucosemangel
darf nicht überbewertet werden und rechtfertigt allein nicht eine erhöhte
Leucinzufuhr.
Wichtiger ist in diesem Zusammenhang der im Vergleich zu anderen Aminosäuren
überproportional starke Abbau von Leucin in den Muskeln bei körperlicher Belastung.
Der Verlust an Leucin wird schnell durch körpereigene Reserven
(Aminosäurenpool, Muskeleiweiß) ausgeglichen. Dieser Umstand würde eine
überproportionale Zufuhr von Leucin bei Sportlern rechtfertigen. Doch muß davon
abgeraten werden, Leucin isoliert einzunehmen. Besser ist die Zufuhr von
hochwertigem Protein, das einen hohen Gehalt an Leucin aufweist, oder die
Kombination von BCAAs mit anderem Protein.
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